Vom Halbzeit-Held und der Mannschaftsleistung

(nsc) Am „Tag des Handballs“ in der Ohrelandhalle war es so weit: Die legendäre 3.Herrenmannschaft des HSV Haldensleben eröffnete ihre Saison. Vom Hallensprecher ehrfurchtsvoll als „Altgranden“ angekündigt – und ja, manch einer mag graue Haare tragen, aber das war auch schon das Einzige, was an diesem Tag alt wirkte.

Besonders in der ersten Halbzeit sorgte der einzig wahre Kreislaufgott Schufft für Staunen im Publikum. Ob Tor, Siebenmeter oder schlichtes Chaos in der gegnerischen Abwehr – überall war seine Handschrift zu sehen. Man munkelt, die Magdeburger Abwehrspieler träumen noch heute von seinen wuchtigen Einsätzen.

Doch auch der Rest der Mannschaft stand ihm in nichts nach. Was Trainer Schünemann vor dem Spiel ans Herz legte, wurde Punkt für Punkt umgesetzt: eine Abwehr, die eher an eine Festung erinnerte, ein Angriff, der variabel und clever agierte, und ein Teamgeist, der selbst Energydrinks alt aussehen ließ. Mit 15:10 ging’s verdient in die Pause.

In der zweiten Hälfte setzten die Haldensleber ihren Plan gnadenlos fort. Jeder packte zu, jeder kämpfte, jeder spielte für jeden – und so wurde der Vorsprung souverän ins Ziel gebracht. Am Ende leuchtete ein ungefährdeter 34:28-Sieg von der Anzeigetafel.

Fazit: Mit Schufft als Halbzeit-Held und einer geschlossenen Mannschaftsleistung, die an glorreiche Oberliga-Zeiten erinnerte, startete die 3.Herren perfekt in die Saison. Drei Saisonsiege als Ziel? Nach so einem Auftritt wirkt das eher wie Understatement!

#EinTEAM #BatterieFEUER!!

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