Endlich! 1.Männer mit Triumph über USV Halle II

(ssc) Sonntag, 16:30 Uhr. Die Ohrelandhalle bebte, als der HSV Haldensleben nach acht schmerzhaften Niederlagen endlich das tat, worauf alle gewartet hatten: gewinnen! Und nicht irgendwie, 34:22 hieß es am Ende gegen den USV Halle II. Ein Ergebnis, das sich liest wie ein Befreiungsschlag, ein Statement, eine Rückkehr aus der Dunkelheit direkt ins Rampenlicht.

Von der ersten Sekunde an war klar: Heute ist etwas anders. Die Haldensleber Jungs waren da. Körperlich, mental und mit dem unerschütterlichen Willen, das eigene Tor zu verteidigen wie eine Festung. In der 3. Minute eröffnete Tommy Hinze mit einem wuchtigen Treffer den Torreigen und ahnte wohl selbst nicht, dass er damit das Signal zum ersten Heimsieg nach acht Spielen ohne Erfolg gegeben hatte.

Trainer Fabian Damerau, griff diesmal tief in die Trickkiste, von Beginn an eine 4:2-Formation im Angriff. Die Kreisläufer Nick Blume, Philipp Weber und Marvin Möritz ackerten unermüdlich, rissen Lücken, blockten Wege frei und machten Platz für ihre Nebenleute. Halle wirkte überrumpelt – Haldensleben spielte befreit, konzentriert und mit einer Prise Spielfreude, die man zuletzt im Training erahnen, aber nun endlich wieder sehen konnte. Als es in der 17. Minute 10:5 stand, griff Halles Trainer zur grünen Karte, die erste Auszeit. Doch was folgte, war kein Stottern des Motors, sondern das genaue Gegenteil. Die Haldensleber Maschinerie kam erst richtig ins Rollen. Angriffswellen, Abwehrbollwerk, ein Kollektiv, das wie aus einem Guss agierte. Bis zur Halbzeit legte der HSV noch satte 6 Treffer nach. 16:9 stand es und die Fans ahnten heute könnte es passieren, der erste Heimsieg. Hinten hielt Torhüter Christoph Strauß den Laden zusammen. Parade um Parade, Reflex um Reflex. Der Mann zwischen den Pfosten war an diesem Abend eine Mischung aus Andreas Wolff und Sergey Hernández.

Nach der Pause dasselbe Bild konzentriert, kreativ, kaltschnäuzig. Linksaußen Toni Fanselow wurde mehrfach glänzend freigespielt und versenkte die Bälle mit der Abgeklärtheit eines alten Hasen. Ganz im Stil seines Trainers Damerau zu aktiven Zeiten. Die Minuten vergingen, doch der HSV spielte weiter, als ginge es um den Einzug ins Champions-League-Finale. Jeder Block, jeder Treffer, jeder Jubel war Ausdruck puren Teamgeistes. Die harte Arbeit der letzten Wochen, das unermüdliche Training, die unzähligen Gespräche und Korrekturen, all das mündete in diesem Abend.

Als die Schlusssirene ertönte und das 34:22 auf der Anzeigetafel aufleuchtete, explodierte die Ohrelandhalle förmlich. Spieler, Trainer, Fans. Alle feierten gemeinsam diesen Moment. Kein gewöhnlicher Sieg, sondern ein Befreiungsschlag, eine Erinnerung daran, dass Einsatz, Glaube und Teamgeist am Ende doch gewinnen. HSV Haldensleben ist zurück. Und wer an diesem Sonntag in der Halle war, der weiß: Dieses Team hat noch viel vor.

#EinTEAM #BatterieFEUER!!

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