Niederlage für die 1.Männer in Wernigerode

(dbi) Am Samstagabend starteten die Oberliga-Handballer des HSV Haldensleben in die Rückrunde. Das Auftaktspiel führte die Mannschaft von Trainer Fabian Damerau in den Harz nach Wernigerode. Nach der knappen 27:28-Hinspielniederlage wollten die Rolandstädter Revanche nehmen und mit einem positiven Ergebnis ins neue Jahr starten. Die personellen Voraussetzungen waren jedoch äußerst schwierig. Zu den Langzeitverletzten kamen die berufsbedingten Abgänge von Tommy Hinze und Justin Beck hinzu. Zudem verletzte sich Sallivan Schenk unter der Woche am Knöchel. Weitere krankheits- und berufsbedingte Ausfälle zwangen den HSV dazu, mit nur acht Feldspielern anzureisen, ergänzt durch Patrick Trültzsch aus der dritten Männermannschaft sowie A-Jugend-Spieler Robin Franz.

Die Partie begann mit Problemen gegen die offensive 3:3-Abwehr der Hausherren, dennoch fanden die Haldensleber zunächst Lösungen. In der 9. Minute brachte Nick Blume den HSV mit 2:4 in Führung. Blume wurde mit neun Treffern bester Torschütze der Begegnung. Nach der Führung verlor der HSV jedoch zunehmend die Struktur im Angriff. Sechs torlose Minuten nutzte Wernigerode zur 7:4-Führung.

Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte fingen sich die Rolandstädter wieder. Das Spiel blieb offen, auch dank der Durchschlagskraft von Timo Motzko, der sechs Tore erzielte. Torhüter Eric Pfeiffer hielt sein Team mit mehreren Paraden im Spiel. Mit einer knappen 13:12-Führung für die Gastgeber ging es in die Halbzeitpause.

Der Start in Durchgang zwei war von Hektik geprägt. Nach dem 14:12 für Wernigerode folgte ein 3:0-Lauf der Gäste zum 14:15. Zwei Rote Karten gegen die Hausherren schienen das Momentum auf die Seite des HSV zu verschieben. Doch genau das Gegenteil war der Fall: Wernigerode zeigte sich unbeeindruckt und nutzte die Schwächephase der Haldensleber konsequent aus. Die dreifache Unterzahl der Rolandstädter war ein Symbolbild in dieser Phase, welche die Hausherren direkt ausnutzten. Angetrieben von einem nun überragenden Torhüter setzten sich die Gastgeber bis zur 46. Minute auf 24:17 ab. Die dünne Personaldecke und fehlende Wechselmöglichkeiten machten sich bei den Rolandstädtern zunehmend bemerkbar. In der Schlussphase verwaltete Wernigerode den Vorsprung souverän und ließ keine Aufholjagd mehr zu.

Am Ende stand eine verdiente 35:26-Auswärtsniederlage für den HSV Haldensleben. Bereits am kommenden Wochenende geht es für die Mannschaft von Trainer Damerau weiter. Beim SV Eiche 05 Biederitz erfolgt der Anpfiff in der Ehlesporthalle um 17:30 Uhr.

#EinTEAM #BatterieFEUER!!

Fotos urheberrechtlich geschützt durch Arne Christiansen.

Nach oben scrollen